Ausstattungsmöglichkeiten der AFRICA SL 130s und AFRICA SL 160s
Für Sie fertigen wir jedes Sägewerk nach Ihren individuellen Vorstellungen. Welche Möglichkeiten Ihnen dabei die AFRICA bieten kann, entscheiden Sie. Einige stellen wir Ihnen hiermit vor:
Wieviel Komfort darf es sein?
Im V-Cockpit sind alle Funktionen gut um Sie herum erreichbar angeordnet. Hier im Bild als „Cabrio". Auch mit Kabineneinhausung erhältlich um in klimatisierter Umgebung lärm- und staubfreies Arbeiten zu ermöglichen. Auf Wunsch höhenverstellbar. Drehbarer Lederkomfortsitz mit sämtlichen Positionierungen. Joystick in der Armlehne. Programmierbare Profi - SPS mit verschiedenen Schnittprogrammen. Hydraulikfunktionen auf Wunsch elektrisch ansteuerbar. Steuer- und Sicherungskasten vom Bediener optimal erreichbar.
Robuste Räder zum Transport
Um einen Standortwechsel in unwegsamen Gelände zu ermöglichen, bieten wir für unsere Kunden in Afrika und Südamerika einen Mobilitätssatz für die Version mit 7 m Schnittlänge an. 4 t Tragkraft pro Rad. Schnelle Umrüstung in Arbeitsstellung durch Steckachsen. Erforderliches Zugfahrzeug: schwerer Traktor oder Caterpillar.
Vorschneider
Mit einem hartmetallbestücktem Kreissägeblatt säubert er auf der Blatteinlaufseite den Stamm und fräst dabei exakt auf Höhe des folgenden Bandsägeblattes eine Nut in die Rinde. Dadurch wird die Standzeit des Bandsägeblattes erhöht. Da bei unterschiedlichen Holzarten die Rinde unterschiedlich dick ist, kann die Tiefe der Nut bei Bedarf eingestellt werden. Eine Schutzeinrichtung verhindert das Verbiegen bei Fehlbedienung.
Spänekasten
Das Sägemehl fällt aus dem Späneauswurf entlang der Maschine auf den Boden. Bei Wind wirbelt es dabei auf und belästigt das Personal. Der Spänekasten jedoch, sammelt das Sägemehl und leert es nach hydraulischer Betätigung an einer beliebigen Stelle in einen Container oder größere Schubkarre aus. Bei Stationärsägen löst dieses Problem meist eine Absauganlage.
Positioniersteuerung
Exakte Positionierung des Sägeblattes. Eine digitale, programmierbare Positioniersteuerung (SPS) garantiert schnelle Schnittstärkeneinstellung mit einer Toleranz von +/- 0,2 mm. Sehr einfache Bedienung. Verschiedene Schnittprogramme.
Wasserdüse
Bei stark harzigem Holz kann es vorkommen, dass Sie das Sägeblatt wässern müssen, damit es nicht mit Sägemehl verklebt. Früher hatte jeder Gattersäger dafür eine Gießkanne neben sich stehen. Wir lösen das Problem mit einem am Sägekopf installierten Wasserkanister. Bei Bedarf einfach den Hahn öffnen. Eine zweite Methode ist es das Wasser aus dem Kanister über eine Pumpe durch eine Düse zu drücken, die das Bandsägeblatt gleichmäßiger und sparsamer mit Wasser benetzt.
Stammheber
Hebt den Stamm hoch und rollt ihn auf das Sägebett. Besteht aus mehreren Armen. Die Hubkraft beträgt ca. 4,8 t.
Winkelanschläge (Standard)
Sie verhindern das Hinunterrollen des Stammes beim Aufladen und helfen rechtwinkeliges Schnittholz herzustellen. Der Winkel ist einstellbar. Die Rolle am oberen Ende erleichtert das Drehen größerer Stämme. In Verbindung mit der SPS ist ein Einsägeschutz installierbar. Sollte das Sägeblatt so positioniert sein, dass es auf die Winkelanschläge treffen würde, ist der Vorschub gesperrt.
Stammverschiebewalze
Bewegt den Stamm vor oder zurück damit er auf möglichst vielen Auflagern aufliegt und von möglichst vielen Stammklammern erreicht wird. Ein Zylinder hebt die Walze an, ein Hydraulikmotor dreht sie in beide Richtungen. Bei Verwendung mehrerer Stammverschiebewalzen ist ein Abtransport des Schnittgutes nach hinten möglich.
Stammklemmdreher
Dreht den Stamm in die gewünschte Position. Arbeitet verletzungsarm und besonders schnell. Ein ganzer Stapel Bretter oder Bohlen kann damit gedreht werden und macht den Doppelschnitt dadurch unkompliziert und leistungsstark. Fixiert und klemmt im rechten Winkel gegen die Winkelanschläge. Kann auch zum Abwerfen auf die Abroller verwendet werden. Verschiebt den Stamm auf dem Sägebett falls nötig seitlich hin und her. Mindestens zwei Stammklemmdreher sind sinnvoll. Dabei macht es unter Umständen Sinn, auch einen kleineren Stammklemmdreher der BAVARIA-Serie einzubauen. Damit drehen Sie kleinere Stämme nämlich schneller. Kettendrehsysteme auf Anfrage.
KLemmsystem
Das Niveauausgleichschild mit Klammern gleicht am dünneren Ende den Stamm so aus, dass sein Kern parallel zum Sägebett liegt. Zudem klemmt es mit den gefederten und höhenverstellbaren Klammern das Holz fest und zieht es auf das Auflager herunter. Das ist besonders wichtig bei drehwüchsigem und längerem Holz (ab 4 m), um maßhaltige, exakte Schnittware zu erzeugen. Circa jeder zweite Stamm verzieht sich nämlich während des Sägens und liegt ohne diese Klammern nicht richtig auf. Bei der AFRICA - Serie sind nicht nur die Auflager für den Stamm in Edelstahl gefertigt um die Blaufärbung bei säurehaltigen Holzarten (z. B. Eiche oder Lärche) zu verhindern, sondern auch die Oberkante des Niveauausgleichschildes um wirklich sicher zu gehen.
Schnittgut - Abwerfer
Durch drehen des Stammes fällt die Schwarte und Seitenware vom Stamm über die Winkelanschläge hinunter. Die Schnittgutabwerfer werden zuletzt angehoben, erzeugen dadurch eine schiefe Ebene und die Hauptware rollt auf den eingebauten Rollen ab
Schnittgut - Abroller
Das abgeworfene Holz wird von den Abrollerarmen übernommen. Es stehen drei unterschiedliche Varianten zur Verfügung. Variante 1: Das Holz rollt darauf bis zum Boden hinab, von dort kann es z. B. von einem Förderband weitertransportiert werden. Variante 2: Beim Anheben der Abrollerarme bleibt das Holz auf Halteeisen liegen und dann bequem von dort manuell oder von einem Stapler abgenommen werden. Variante 3: Beim Anheben der Abrollerarme gleitet das Holz auf den eingebauten Rollen auf einen Querförderer. Dieser leitet das Holz weiter über einen Rollengang zur Nachschnittkreissäge.
















