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Ausstattungsmöglichkeiten der MONTANA ME90 und MONTANA MD 90

Für Sie fertigen wir jedes Sägewerk nach Ihren individuellen Vorstellungen. Welche Möglichkeiten Ihnen dabei die Montana bieten kann, stellen wir Ihnen hiermit vor:

7 oder 9 m Schnitlänge?

Zwei Basislängen stehen zur Auswahl. Beide Grundrahmenlängen mit jeweils drei Meter langem Verlängerungsrahmen lieferbar. Die Energiekette ist standardmäßig lange genug ausgelegt. Bei der 9 m Maschine erreichen Sie dadurch maximal 12 m Schnittlänge.

Mobil oder stationär?

Bei der mobilen Montana statten wir Ihr Sägewerk mit einer Tandembremsachse mit Auflaufbremse aus. Bei Wahl der stationären Variante bekommen Sie Ihr Sägewerk mit vier (bei 7 m Schnittlänge) oder fünf (bei 9 m Schnittlänge) Stützböcken mit einstellbaren Beinen geliefert



Vorschneider

Mit einem hartmetallbestücktem Kreissägeblatt säubert er auf der Blatteinlaufseite den Stamm und fräst dabei exakt auf Höhe des folgenden Bandsägeblattes eine Nut in die Rinde. Dadurch wird die Standzeit des Bandsägeblattes  erhöht. Da bei unterschiedlichen Holzarten die Rinde unterschiedlich dick ist, kann die Tiefe der Nut bei Bedarf eingestellt werden. Eine Schutzeinrichtung verhindert das Verbiegen bei Fehlbedienung. Das Foto zeigt den Vorschneider der ME. Bei der MD kommt ein Hydraulikmotor zum Einsatz.

Spänekasten

Das Sägemehl fällt aus dem Späneauswurf entlang der Maschine auf den Boden. Bei Wind wirbelt es dabei auf und belästigt das Personal. Der Spänekasten jedoch, sammelt das Sägemehl und leert es nach hydraulischer Betätigung an einer beliebigen Stelle in einen Container oder größere Schubkarre aus. Bei Stationärsägen löst dieses Problem meist eine Absauganlage.

Positioniersteuerung

Exakte Positionierung des Sägeblattes. Bewährte hydraulische Höheneinstellung bei der Dieselversion. Zweistufiger, elektrischer Bremsmotor zur Positionierung bei der Elektroversion. Eine digitale, programmierbare Positioniersteuerung (SPS) garantiert schnelle Schnittstärkeneinstellung mit einer Toleranz von +/- 0,2 mm. Sehr einfache Bedienung. Verschiedene Schnittprogramme.


Stammheber

Hebt den Stamm hoch und rollt ihn auf das Sägebett. Sie benötigen mindestens zwei Stammheber. Bis zu vier Stammheber sind anschließbar. Hubkraft pro Heber ca. 0,9 t. Die Position der Stammheber ist variabel und geschieht über verschiedene Steckplätze. Bei Mobilversion zum Transport aufklappbar.


Winkelanschläge (Standart)

Sie verhindern das Hinunterrollen des Stammes beim Aufladen und helfen rechtwinkeliges Schnittholz herzustellen. Der Winkel ist einstellbar. Die Rolle am oberen Ende erleichtert das Drehen größerer Stämme.



Stammwalze

Bewegt den Stamm vor oder zurück damit er auf möglichst vielen Auflagern aufliegt und von möglichst vielen Stammklammern erreicht wird. Dabei wird bei Bedarf der Stamm auf der Walze per Hand verschoben. Zudem kann die Stammwalze zum Stammausgleich bei Abholzigkeit verwendet werden.


Stammklemmdreher

Dreht den Stamm in die gewünschte Position. Arbeitet verletzungsarm und besonders schnell. Ein ganzer Stapel Bretter oder Bohlen kann damit gedreht werden und macht den Doppelschnitt dadurch unkompliziert und leistungsstark. Fixiert und klemmt im rechten Winkel gegen die Winkelanschläge. Kann auch zum Abwerfen auf die Abroller verwendet werden. Verschiebt den Stamm auf dem Sägebett falls nötig seitlich hin und her.


Klemmsystem

Das Niveauausgleichschild mit Klammern gleicht am dünneren Ende den Stamm so aus, dass sein Kern parallel zum Sägebett liegt. Genau das selbe kann auch mit der Stammwalze erreicht werden. Allerdings klemmt das Niveauausgleichschild mit den gefederten und höhenverstellbaren Klammern das Holz fest und zieht es fest auf das Auflager herunter. Das ist besonders wichtig bei drehwüchsigem und längerem Holz (ab 4 m), um maßhaltige, exakte Schnittware zu erzeugen. Circa jeder zweite Stamm verzieht sich nämlich während des Sägens und liegt ohne diese Klammern nicht richtig auf. Es gibt auch noch ein zweites, einfacheres System mit Spannzangen. Diese klemmen den Stamm und ziehen ihn gleichzeitig herunter. Gemeinsam werden alle Spannzangen schnell und mit nur einem Hydraulikhebel bedient. Den Niveauausgleich übernehmen in diesem Fall dann die Stammwalzen.


Schnittgut - Abwerfer

Durch drehen des Stammes fällt die Schwarte und Seitenware vom Stamm über die Winkelanschläge hinunter. Die Schnittgutabwerfer werden zuletzt angehoben, erzeugen dadurch eine schiefe Ebene und die Hauptware rollt auf den eingebauten Rollen ab


Schnittgut - Abroller

Das abgeworfene Holz wird von den Abrollerarmen übernommen. Es stehen drei unterschiedliche Varianten zur Verfügung. Variante 1: Das Holz rollt darauf bis zum Boden hinab, von dort kann es z. B. von einem Förderband weitertransportiert werden. Variante 2: Beim Anheben der Abrollerarme bleibt das Holz auf Halteeisen liegen und  dann bequem von dort manuell oder von einem Stapler abgenommen werden. Variante 3: Beim Anheben der Abrollerarme gleitet das Holz auf den eingebauten Rollen auf einen Querförderer. Dieser leitet das Holz weiter über einen Rollengang zur Nachschnittkreissäge.

Griffheizung

Warme Hände auch an kalten Tagen. Durch den Schutzbügel vor den Hydraulikhebeln fließt auf Wunsch warmes Hydrauliköl. Kann im Sommer jederzeit abgestellt werden.


Schutzkabine zusammenklappbar

Schützt Sie vor Regen, Wind und Sonne. Fest im Rahmen verankert. Aus Aluminium gefertigt ist sie besonders leicht. Zum Transport kann die Kabine in 2 Minuten manuell auf den Grundrahmen geklappt, zusammen gefaltet und arretiert werden. Plexiglasscheibe für freie Sicht auf das Schnittgut. Solide Planen mit Seitenfenstern, Reißverschlüssen, nach oben aufrollbar.