Serra
Slideshow Header

Projektierung

Projekt

Die Kunst der Projektierung besteht darin, alle Maschinen in einer Sägewerksanlage sinnvoll miteinander zu verbinden. Rollengänge und Querförderer gewährleisten einen kontinuierlichen Materialfluss. Bei einer Lösung von SERRA gilt die Regel: Solange das Holz rund ist sollte sich eine Bandsäge um den Einschnitt kümmern. Sobald der Stamm im Einfachschnitt aufgesägt ist, empfiehlt sich die Weiterverarbeitung mit einer Kreissäge. Dabei arbeiten wir mit einem bewährten Partner zusammen. Die Firma Paul aus Dürmentingen produziert seit über 60 Jahren Besäum- und Nachschnittsägen. Meist kommen bei den Planungen mehrere Blockbandsägen und Nachschnittsägen zum Einsatz. Anlagen mit z. B. zwei Blockbandsägen, einer Besäumsäge und einer Nachschnittsäge haben eine Leistung von ca. 80 Festmetern und mehr pro Schicht und haben gegenüber Großsägewerken viele Vorteile:

> Sie können erweitern und brauchen sich nicht von Anfang an festzulegen wie viel
Ausstoß Sie erreichen müssen um lukrativ zu arbeiten. Ihre industrielle Anlage wächst
mit Ihren persönlichen Anforderungen.
 > Sie verteilen die Produktion auf mehrere Einheiten. Sollte eine Einheit nicht in Betrieb sein, können die anderen trotzdem weiter arbeiten. Ihr Werk kommt nicht zum Stillstand.
> Sie brauchen keine aufwändigen Fundamente, eine Bodenplatte genügt.
> Sie haben eine schnelle Inbetriebnahme und können eher mit der Amortisation beginnen.
> Sie haben die Möglichkeiten zum flexiblen Einschnitt verschiedener Schnittdimensionen, unterschiedlicher Stammdurchmesser und Holzarten.

SERRA - Projektierung : Ein Beispiel

In den Vereinigten Arabischen Emiraten wird zunehmend auch viel Holz verbaut. Da die benötigte enge oder Dimension in der Wüste nicht zur Verfügung steht wird überwiegend geschnittene Brettware in Übersee bestellt. Findige Geschäftleute haben deshalb begonnen Rundholz zu importieren und vor Ort zu sägen. Hierzu bauten wir eine Anlage mit zwei Bavaria SL 130i, einer Nachschnittsäge S900, einer Besäumsäge KME2 von der Fa. Paul und natürlich die gesamte Mechanisierung. Nach einiger Zeit wollte die Firma die Produktion erhöhen und es wurde eine dritte Bavaria SL 130i in die Anlage eingebaut.

 

Folgende Standardmodule stehen zur Holzflussmechanisierung an der Blockbandsäge zur Verfügung. Alle Module werden vom Bediener der Blockbandsäge betätigt. Abwerfer und Abroller sind auch für Mobilsägen erhältlich, wobei die Schnittgut-Abroller aufklappbar sind.

1. Rundholzquerförderer

Fördert die Stämme einzeln zur Säge auf die Stammheberarme.
Hydraulischer Antrieb der Förderketten. Direkte Bedienung durch den Säger


2. Schnittgut-Abwerfer

Durch drehen des Stammes fällt die Schwarte und Seitenware vom
Stamm über die Winkelanschläge hinunter. Die Schnittgutabwerfer
werden zuletzt angehoben, erzeugen dadurch eine schiefe Ebene
und die Hauptware rollt auf den eingebauten Rollen ab.


3. Schnittgut-Abroller

Das abgeworfene Holz wird von den Abrollerarmen übernommen. Es stehen drei unterschiedliche Varianten zur Verfügung. Variante

1: Das Holz rollt darauf bis zum Boden hin ab, von dort kann
es z. B. von einem Förderband weitertransportiert werden. Variante

2: Beim Anheben der Abrollerarme bleibt das Holz auf Halteeisen liegen und kann bequem von dort manuell oder von einem Stapler abgenommen werden. Variante

3: Beim Anheben der Abrollerarme gleitet das Holz auf den eingebauten Rollen auf einen Querförderer. Dieser leitet das Holz weiter über einen Rollengang zur Nachschnittkreissäge.