Geschichte
Nein, wir haben uns diese Geschichte nicht ausgedacht. Sie ist wirklich passiert und wir versprechen: es hat sich genau so zugetragen:
Der Pioneer:
Es ist eine Erfolgsgeschichte die im Jahr 1987 begann. Damals hat unser Geschäftsführer Hans Fritz sen. in Kanada eine eigene Landwirtschaft geführt. Auf einer Ausstellung in Toronto faszinierten ihn die Möglichkeiten einer mobilen Bandsäge, eine Technik die es in Deutschland damals überhaupt noch nicht gab. Ein Bandsägewerk auf Rädern das zur Holzverarbeitung direkt zum Stamm transportiert werden kann - davon träumte er seitdem. Im sieben Hektar Eigenwald am Chiemsee wollte er damit das anfallende Rundholz bearbeiten. Kein Wunder also, dass bei seiner Rückkehr nach Deutschland auch das kanadische Modell eines mobilen Sägewerks mit im Gepäck war.
Plötzlich konnte er mühelos sein Holz im Eigenwald veredeln und dafür gute Preise auf dem Holzmarkt erzielen. Noch im gleichen Jahr präsentierte er seine neue Errungenschaft auf der größten europäischen Agrarmesse, dem Zentrallandwirtschaftsfest in München. Der Erfolg war überwältigend, plötzlich wollten Landwirte, Schreiner, Zimmerer und Waldbauern auch mit dieser praktischen Maschine arbeiten.
Die Entwickler:
Eine Marktlücke war entdeckt, denn bis dahin gab es mobile Sägewerke auf dem deutschen Markt überhaupt noch nicht.
Zunächst einmal importierte Hans Fritz 20 mobile Sägewerke aus Kanada, aber schon bald wurde beim Praxiseinsatz in Deutschland klar: Die Leistung der Maschinen reichte nicht aus und auch die Schnittqualität war nicht optimal. Plötzlich machten außerdem die deutschen Berufsgenossenschafen härtere Auflagen, so dass jedes kanadische Sägewerk aufwendig umgebaut werden sollte. Zusammen mit Metallfachleuten, Land- und Forstwirten entwickelte Hans Fritz deshalb ein mobiles Sägewerk für die Anforderungen der Holzbranche in Deutschland. Den Praktikern war klar: es mußte auf deutschen Strassen zugelassen werden, den strengen Sicherheitsvorschriften im Inland entsprechen und nach den Ansprüchen von Präzision, Langlebigkeit und hoher Leistung konstruiert werden. Ein bißchen stolz sind wir schon darauf, dass damals sogar ein Konstrukteur aus der Münchner BMW Zentrale zu uns "übergelaufen" ist. Nach zwei Jahren intensiver Entwicklungsarbeit waren sie fertig, die Prototypen für den deutschen Markt. Im Jahr 1989 durchlief die erste Serie von drei mobilen Sägewerken erfolgreich das technische Prüfungsverfahren. Das war die Geburtsstunde der SERRA (lat. Säge) Maschinenbau GmbH am 01. Januar 1990.
Die Macher:
Zwei Sägerwerke in der Woche wurden damals gebaut, besonders die Stürme der 90er Jahre ließen die Lieferzeit unserer Sägewerke auf bis zu acht Monaten ansteigen. Durch die gute Zusammenarbeit mit unseren Kunden und die hohe Auftragslage gleich zu Beginn unserer Firmengeschichte ließen sich Kinderkrankheiten an den Sägewerken sehr früh ausmerzen und Verbesserungsvorschläge zügig umsetzen.
Neun Jahre lang hatten wir nun erfolgreich mit unserem damaligen Produktionspartner SERRA-Sägewerke entwickelt und gebaut. Im Frühjahr 1999 wagten wir den Sprung zum Aufbau einer eigenen Fertigung. Verwaltung und Fertigung waren damals auf zwei Standorte verteilt. Im Dezember 1999 fegte über Frankreich, Deutschland und die Schweiz der Orkan Lothar und hinterließ Unmengen Windwurfholz, das dringend gesägt werden mußte. Ein Segen für unsere Auftragsbücher. Das Jahr 2000 war so erfolgreich, dass wir mit der Planung eines eigenen Firmensitzes beginnen konnten, der erstmals Verwaltung, Vertrieb und die SERRA-Fertigung unter einem Dach vereinen sollte. Der 11. September 2001 ließ unsere geschäftlichen Aussichten trüber werden, hinderte uns jedoch nicht daran in der darauffolgenden Woche den ersten Spatenstich für den neuen Firmensitz zu wagen.
Im Mai 2002 konnten wir mit damals mit 16 Mitarbeitern unseren neuen Firmensitz im bayerischen Rimsting am Chiemsee beziehen. 6000 m² Gesamtfläche, 400 m² Büroflächen, eine technisch sehr hochwertig ausgestattete Produktionshalle, zusätzliche Lagerhallen und eine extra Vorführhalle sichern unseren Kunden seitdem technisch hochwertigen Standard.
Eröffnungsfeier des neuen Firmensitzes
Bürgermeister Florian Hofmann gratuliert Fritz sen. und Fritz jun. zum neuen Firmensitz. Landtagspräsident Alois Glück hält eine der Eröffnungsreden.
Die Visionäre:
Für uns heißt Erfolg immer Teamarbeit. Der Erfolg der SERRA-Familie hat deshalb viele Väter: Immer wieder sind es unsere langjährigen Kunden die uns wichtige Anregungen für technische Verbesserungsmöglichkeiten liefern. Jeder unserer Mitarbeiter ist Teil der SERRA-Familie weil er sich nicht nur für seinen eigenen Bereich zuständig fühlt. Jede Anregung z.B. aus der Fertigung ergänzt die Ideenschmiede im Produktionsbüro, genauso wie jede Erfahrung aus der Praxis vor Ort. Und Familientradition wird bei SERRA von Anfang an gepflegt. Konsequent hat Geschäftsführer Hans Fritz sen. seinem Sohn, Johann Fritz die Möglichkeit gegeben, in die SERRA-Familie hineinzuwachsen. Seit 1994 ist Johann Fritz im wahrsten Sinne des Wortes mit der Firma groß geworden. Nach der Ausbildung zum Bürokaufmann und vielen praktischen Erfahrungen in der Montage von Sägewerken suchte er den Kontakt zum Kunden außerdem im Vertrieb. Seit 1998 setzte sich der Junior-Chef maßgeblich für den Aufbau einer eigenen SERRA-Fertigung ein. Seit dem 1999 ist Johann Fritz als Geschäftsführer der Firma SERRA tätig. Die Zahl der Mitarbeiter ist seitdem von 6 auf heute 35 gestiegen. Beim Umsatz freut man sich jährlich über Zuwachsraten von bis zu 30 Prozent. Und deshalb hat in unserer SERRA-Familie traditionell der Erfolg viele Väter.







